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Steuern / Umsatzsteuer 
Montag, 19.06.2017

Vorsteuervergütungen aus Nicht-EU-Ländern können nur bis 30.06. beantragt werden

Vorsteuervergütungen aus Nicht-EU-Ländern können von Unternehmern und Selbständigen noch bis zum 30. Juni 2017 beantragt werden. Im Ausland gezahlte Umsatzsteuer bekommt ein Unternehmer erstattet, wenn er in dem ausländischen Staat nicht als umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer registriert ist.

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) informiert über die rund 50 Nicht-EU-Staaten, mit denen auf Grundlage zwischenstaatlicher Abkommen eine Vorsteuervergütung möglich ist. Hierzu zählen z. B. die USA, Kanada, Japan, Norwegen oder die Schweiz. In diesen Fällen muss die Antragstellung über die Außenhandelskammern oder direkt vor Ort geltend gemacht werden. Die Kontaktdaten sind unter www.ahk.de zu finden. Auch das BZSt hält in seinem Online-Portal unter dem Stichwort “Vorsteuervergütung” Hinweise und ausgewählte Formulare bereit.

Das Vergütungsverfahren für EU-Länder erfolgt ebenfalls über das Bundeszentralamt für Steuern. Die Anträge für im Jahr 2016 gezahlte Umsatzsteuer müssen in diesem Fall bis 30. September 2017 eingereicht sein.

Folgendes ist dabei zu beachten:

  • Der Vergütungszeitraum beträgt mindestens drei aufeinanderfolgende Monate, höchstens ein Jahr.
  • Antragsmindestsumme ist 50 Euro (EU-Land) und 500 Euro (Nicht-EU-Länder)
  • Die Vorsteuerbeträge müssen durch Originalrechnungen belegt werden.
  • Jedem einzelnen Antrag ist eine Unternehmerbescheinigung (Formular USt 1 TN) beizufügen. Eine solche Bescheinigung wird beim zuständigen deutschen Finanzamt durch den Unternehmer beantragt und gilt für ein Jahr.

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Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.